Baustellenkommunikation dokumentieren
Welche App für Baustellenkommunikation statt WhatsApp?
Kurz beantwortet
- Was ist das?
- Alles, was auf der Baustelle abgesprochen, fotografiert und freigegeben wird, gehört mit Datum, Person und Ort zum richtigen Projekt – nicht in einen Chatverlauf.
- Für wen?
- Handwerksbetriebe jeder Grösse, Bauleitungen und Hauswartungen, die heute Fotos und Absprachen über WhatsApp-Gruppen austauschen.
- Was kostet es?
- Mit Zacklich in der Pilotphase ab 1. November 2026 kostenlos; danach ein Abo, dessen Preis mit den Pilotbetrieben festgelegt wird. Kunden und Bauleitung zahlen nie.
- Wo liegen die Daten?
- Bei Zacklich bei Infomaniak in Rechenzentren in der Schweiz.
Warum festhalten?
Streit auf dem Bau dreht sich selten um die Arbeit selbst, sondern um die Frage, wer was wann gesagt hat: Wer hat den helleren Farbton bestellt? War der Mehraufwand abgesprochen? Wann war die Wand trocken? Wer das belegen kann, rechnet Nachträge und Regiearbeiten sauber ab und steht bei Mängeln besser da.
Was gehört in eine gute Dokumentation?
- Datum und Uhrzeit
- Projekt, Ort und Raum
- Wer etwas gesagt, entschieden oder gemacht hat
- Fotos vom Zustand vorher und nachher
- Freigaben mit Namen der Person, die freigibt
- Offene Punkte und wer sie erledigt
Was mit WhatsApp schiefgeht
WhatsApp ist schnell, aber für die Arbeit nicht gebaut: Fotos mehrerer Baustellen landen in derselben Gruppe, Absprachen gehen zwischen Sprachnachrichten unter, und wer die Gruppe verlässt oder das Handy wechselt, nimmt den Verlauf mit oder verliert ihn. Ein «Daumen hoch» ist keine Freigabe, die man später vorlegen kann. Und die Chats liegen auf den privaten Handys der Mitarbeitenden statt beim Betrieb.
So gehst du vor
- Pro Baustelle ein Projekt, nicht pro Gruppe
- Fotos und Notizen direkt dort erfassen, wo sie hingehören
- Freigaben schriftlich einholen, mit Name und Zeit
- Ganze Chatverläufe, die schon existieren, einmal ins Projekt übernehmen
- Am Ende ein Protokoll als PDF erstellen und ablegen
So hilft Zacklich
In Zacklich hältst du den Knopf und sprichst, oder du machst ein Foto – der Standort ordnet es dem richtigen Projekt zu. Freigaben holst du per E-Mail ein, der Kunde braucht keine App. Bestehende WhatsApp-Verläufe importierst du als Protokoll mit Fotos.